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Neben dem richtigen Fleisch-Mix beim barfen und Nahrungsergänzungen sollte man auch Obst und Gemüse füttern. Aber welches Obst und Gemüse ist beim barfen für Hunde am besten geeignet? Zuerst: Man füttert möglichst regionale und saisonale Gemüse- und Obstsorten.

Gemüse für Hunde beim barfen

Sehr gut eignen sich Karotten, Zucchini, gelbe Rüben, Pastinaken, Knollensellerie, Petersilienwurzel, Fenchel, Kürbis (Hokkaido roh, sonst gekocht), Gurke, Stangensellerie und Salat, wie z.B. Vogerlsalat, Chinakohl, Pflücksalat oder Kopfsalat. In kleineren Mengen und besser gedünstet kann man durchaus auch Brokkoli oder Karfiol geben, wenn der Hund es verträgt. Eher seltener, weil es viel Oxalsäure enthält, kann man Spinat, Mangold oder rote Bete geben. Tomaten können in kleinen Mengen, wenn sie sehr reif sind, gefüttert werden.

Nicht füttern darf man Auberginen (Melanzani), Avocados und grüne Paprika. Sowie auch alle Zwiebel- und Lauchgewächse, da diese für Hunde unverträglich bzw. giftig sind.

 

Obst für Hunde beim barfen

Als Obstsorten eignen sich Äpfel, Birnen, Erdbeeren, Marillen, Himbeeren, Brombeeren und Bananen. Aber auch Zwetschken, Melonen, Feigen, Kirschen, Pfirsiche, Stachelbeeren und Feigen dürfen Hunde essen.

Nicht füttern darf man Weintrauben, Rosinen und Holunderbeeren. Nur wenig füttern sollte man Zitrusfrüchte.

Gemüse und Obst dienen bei BARF größtenteils als Ballaststoff. Hunde sind fakultative Carnivoren, also Fleischfresser, die sich in Zeiten der Not auch teilweise pflanzlich ernähren können. Daher sollte der pflanzliche Anteil beim gesunden Hund nie größer als 20 bis 30 Prozent von der Gesamtfuttermenge sein.

Möchte man das Gemüse rein als Ballaststoff nutzen, dann kann man es reiben und füttern. Will man, dass der Hund auch die darin enthaltenen Nährstoffe bekommt, dann muss man die Zellen zerstören. Das funktioniert indem man das Gemüse mit etwas Wasser in einem Mixer püriert. 

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 BARF Futterplan für Hunde erstellen

Ein Futterplan sollte immer individuell erstellt werden. Dazu benötigt man das Alter, das Gewicht, das Geschlecht, die Rasse und den Aktivitätslevel. Und vor allem die Vorgeschichte des Hundes in Bezug auf Futter und Vorerkrankungen.

Eine Umstellung auf BARF sollte langsam erfolgen, wobei man nicht das alte und neue Futter mischen soll, sondern mit wenig Nahrungsmitteln beginnt. Zum Beispiel mit Rindfleisch und gewolfte Hühnerhälsen. Anschließend erweitert man um Komponente für Komponente. Die BARF-Umstellung sollte zudem je nach Alter und  Hund über zwei bis drei Wochen erfolgen.